Herbst bei Pferden

HERBST ZEIT – es wird nass und kalt

Wildpferde kommen im Herbst auch ohne Stall gut zurecht. Allerdings müssen die Grundvoraussetzungen stimmen, damit sie dem Wetter trotzen können. Ist das nicht der Fall, zerrt die dunkle Jahreszeit an ihren Kräften und die Sterberate der Wildies steigt sprunghaft an.

Der wichtigste Punkt, damit die Pferde bei schlechtem Wetter gesund und fit bleiben, ist ihre Nahrung. Das Nahrungsangebot variiert je nach Lebensraum und Jahreszeit sehr stark, was bewirkt, dass die Wildpferde nicht nur die Wahl der Futterpflanzen anpassen, sondern auch ihr Verhalten und ihre Kommunikation entsprechend dem Rhythmus des Jahres verändern. Beides hilft ihnen, lebenswichtige Energie zu sparen bzw. zu gewinnen. Ein System, das wir auch für unsere Hauspferde nutzen können, um ihnen den Herbst und Winter angenehmer zu machen und sie gesund zu halten.

Doch trotz aller Tricks finden Wildpferde anhaltend schlechtes Wetter natürlich auch nicht toll und freuen sich, wenn zwischendurch einmal die Sonne scheint und sie sich in ihr wärmen können. Wie sie das machen, erzähle ich aber ein anderes Mal. Jetzt geht es erst mal in den Regen.

STALL - ja oder nein?

Manchmal stehen ja in der Wildnis verlassene Hütten, an denen die Pferde vorbeikommen. Trotzdem habe ich noch nie gesehen, dass Wildpferde Schutz in einem Unterstand suchen. Sie nutzen allerdings natürlichen Schutz vor Wetter in Form von Wäldern, Gebüschflächen oder Felsvorsprüngen. Daher biete ich meinen Pferden zu Hause ganzjährig mehrere Unterstände und Schutzmöglichkeiten an. Und wenn wir im Herbst oder Winter die Bäume und Sträucher zurückschneiden, die außerhalb der Reichweite unserer Pferde stehen, lege ich ihnen das Schnittgut in den Auslauf. 

DREI EINFACHE DINGE …

... die unseren Pferden die nasskalte Jahreszeit angenehmer machen

  • grobes Futter anbieten
  • windgeschützte Ruheplätze
  • Ruhephasen respektieren

HERBST ZEIT

zu Hause bei meinen Pferden

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